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Der Wolf

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ein kleiner Wolfswelpe vor dem Bau

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ich hatte ihn erst nicht gesehen, er mich aber schon lange beobachtet.
Alle Fotos von Dragonrider (W.S.)  die Nutzung ist nur zum privaten Gebrauch erlaubt
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first Dragon

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Keine Angst der will nur spielen:-)))




Jahreswechsel 2008

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Falls ich es nicht mehr schaffen sollte hier vor Weihnachten herein zu schauen. Klar für diesen Fall lass ich schon einmal die besten Wünsche für Euch alle da.

Merry Christmas and a Happy New Year
Buon Natale e Felice Anno Nuovo!
Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr!
Joyeux Noel et Bonne Année!

hoffe ich habe alles richtig gemacht, :-))) war gar nicht so einfach.

glg.Dragon

 

Reiseberichte 2008

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5 Länder Abenteuertour 2008

Deutschland, Schweiz, Frankreich, Italien, Österreich,

Eine kleine Motorradreise aufgeteilt in einigen kleineren Etappen. Mit dem Ziel möglichst nur über Landstraßen zu fahren und dabei Land und Menschen kennen zu lernen, dazu nutzen wir auch sehr oft kleinere weniger bekannte Strecken und Pässe.

IMG_3110

1. Etappe, mit dem Ziel, Kandel in der Pfalz.

Wir brechen noch vor Sonnenaufgang ganz früh am Morgen in Dorsten gegen  5 Uhr  auf, fahren über Gelsenkirchen da dort noch Jörg auf uns wartet. Nach der Begrüßung und einem heißen Kaffee sind alle Tourteilnehmer vollzählig zusammen gekommen. ( Jorgos, Monstergerd und Dragonrider) Wir sind also zu dritt und  machen uns auf den Weg einer langen Reise. Um ein paar Kilometer zu schaffen bevor der Spass richtig beginnt nehmen wir zuerst ein Stück die Autobahn, Richtung Siegen, bei Koblenz müssen wir dann noch über den Rhein. Nun geht es aber über Landstraßen den Rhein entlang. Wir fahren jetzt im Regen, und davon gibt es denn ganzen Tag reichlich für uns, aber wozu gibt es denn auch Regenkleidung so können wir testen ob das Zeug auch was taugt. Wir machen eine kleine Pause an der Loreley fahren durch das Nahetal, machen trotz des nassen Wetter ca. 500 Km und zählen fast 1000 schöne Kurven, bekommen durchweg eine schöne Landschaft zu sehen. Gegen 17 Uhr kommen wir am Ziel , dem Naturfreundehaus Bienwald im Kandel an, Die Kleidung ist dank Regenkombi trocken geblieben und die Motorradhandschuhe auch, hatte ich sie doch vor der Reise mit einem Nässeschutzmittel eingesprüht, die Unterkunft ist ähnlich einer Jugendherberge gestaltet und bietet ein gutes Preis-leistungs-  Verhältnis, über das Essen gibt es auch keine Klagen, wir bestellen nach Karte und für jeden von uns ist etwas dabei. Der große Hund des Hauses ist ein begnadeter Fußballspieler und hält jeden Ball, kein Wunder denn er spiel in einer richtigen Hundemannschaft und wir haben sehr viel Spass mit ihm.

Video Teil 1


2. Etappe, mit dem Ziel, Süd-Schwarzwald

Morgens gegen 7 Uhr klingelt der Wecker, wir haben genug Zeit für die Morgentoilette und Gepäck zusammen packen, danach ein gutes Frühstück und los geht es wieder. Es regnet nicht aber die Straßen sind noch feucht, wir wollen los in den Blackforest. Nach ein paar Kilometern Flachland wird es wieder etwas Bergischer die Kurven werden wieder etwas mehr. Nach einer knappen halben Stunde nieselt es dann etwas und der anfängliche Niesel geht in richtigen Schauer über. So wir es dann auch den ganzen weiteren Tag weiter gehen.

Der Wetterbericht hatte uns doch etwas Besseres versprochen. Freudenstadt, hier gibt es einen Tankstopp und eine kleine Frühstückspause. Wir durchfahren die ersten großen Tunnel, dann geht es entlang der Schwarzwaldhochstraße entlang weiter (B500). Hier wollten wir eigentlich  unsere ersten Videoaufnahmen beginnen, aber wir schonen unsere Videocam denn es regnet viel zu stark, so bleibt es dann auch nur bei einigen Fotos während der Pausen. Die Schwarzwaldhochstraße liegt im Nebeldunst bis in die Täler kann man  kaum sehen und so kann man die schöne Landschaft oft nicht sehen. (Sichtweite oft nur auf 100m )

Wir fahren weiter Richtung Tittsee, ein Stück entlang der Wolfach, vorbei an Hornberg, erreichen Neustatt am Tittisee, schauen uns etwas um und machen uns dann  weiter auf den Weg, Richtung Schuchsse, Sankt Blasien, Todtmoos, Wehrhalden, Herrischried. Unsere Unterkunft ist wieder einmal das beliebte Haus Hotzenwald, wo und auch Bärbel und Wolfgang  schon erwarten, wir freuen uns unsere Hauswirte nach einer langen Zeit einmal wieder zu sehen. Unsere Bikes kommen so dann auch sofort in die Garage und können trocknen. Bärbel zeigt uns die Zimmer und kümmert sich darum das meine Handschuhe trocken werden. Gerds Stiefel haben auch einiges an Wasser eingesammelt. Es ist schon fast dunkel und auf uns wartet ein gutes Abendessen, wir alle zusammen verbringen noch einen gemütlichen Abend zusammen und es gibt viel zu erzählen, auf dem Hof Hotzenwald wohnen mittlerweile ca. 12 Katzen und vom letzten Wurf hat Bärbel noch einen jungen Hund von dem sie sich eigentlich nicht trennen kann. Wir besprechen noch den weiteren Tourverlauf und vertreiben uns die Zeit,  mit Mensch ärgere Dich nicht spielen. Klar gibt es auch noch ein Bierchen dazu.


Video Teil 2


3. Etappe, mit dem Ziel, Andermatt in der Schweiz

Wie immer stehen wir mit den Hühnern auf, es geht los in die Schweiz, Bärbel hatte uns schönes Wetter versprochen, und gegen Mittag sollte es dann etwas wärmer und freundlicher werden. Aber zuvor  wollen wir noch nach Schaffhausen an den Rheinfall der ist immer wieder schön anzusehen, also lassen wir die Motoren warmlaufen und machen uns auf dem Weg, wir fahren durch das schöne Albtal  dort gibt es schöne Kurven und sehr schmale kleine Tunnel , die Straßen sind noch ein wenig feucht so früh am Morgen, also nicht so hart ans Gas. Die Route führt entlang einiger Obstbaum –Wiesen, man könnte im vorbeifahren Äpfel pflücken, etwas weiter fahren wir dann durch etwas kleinere Weinanbaugebiete entlang der Straßen. Die Trauben leuchten in der Morgensonne und langsam wir es ein wenig wärmer.

Wir erreichen Schaffhausen und machen am Wasserfall eine etwas längere Pause, unterhalb vom Fall glasklares Wasser in dem sich Seeforellen tummeln, vor uns die Burg Laufen, etwas weiter fischen einige Angler. Noch einen heißen Kaffee an der Uferpromenade, dann weiter Richtung Andermatt. Wir kommen am Greifensee und Zürichsee vorbei und überqueren diesen  bei Freienbach, hier machen wir auch eine Kaffeepause und streifen uns die Regenkombis über, denn dicke schwarze Wolken stehen am Himmel. Wir kommen am Argri-See und Lauerzer-See  vorbei und folgen ab jetzt der Gotthardstrasse. Am Vierwaldstättersee machen wir noch eine Fotopause, dann geht es weiter, zunächst geht es durch das Tal, dann später die Auffahrt nach Andermatt hinauf. Mittlerweile regnet es wieder,  es setzt auch zu allem Überfluss  noch dichter Nebel ein (Sichtweite ca. unter 50m) wir finden die Einfahrt zum Ort mit Navigation. Von der kleinen Ortschaft können wir kaum noch etwas erkennen, denn selbst der Ortskern liegt im Dunst. Es ist 18:45 Uhr wir haben unsere Unterkunft gefunden. Unser armer Gerd ist bis auf die Knochen nass und vollkommen durchgeweicht. Zu allem Überfluss hat auch sein Gepäckrucksack mit den trockenen Sachen einiges Wasser gezogen. Jörg und ich haben nur kalte Finger bekommen denn unsere Handschuhe sind nass wie ein Schwamm, die Motorradstiefel sind Wasserdicht (das macht einen guten teuren Stiefel aus). Wir hängen alles zum trocknen auf und das Zimmer schaut aus wie ein Wäschekeller.

Nun ist es auch schon dunkel geworden und wir machen uns auf, einen Gasthof für das Abendessen zu suchen. Fotos von der Ortschaft verschieben wir auf den nächsten Tag.

Video Teil 3

4. Etappe, mit dem Ziel, Frankreich, Sankt-Bernhard und Splügenpaß , Shiavenna.

Wir werden wie immer sehr früh wach,  beim ersten Blick aus dem Stubenfenster denke ich; na gut heute schaut es ja richtig hell draußen aus, der erste noch halbschlafende flüchtige Blick täuscht doch ein wenig. Wir hängen fest,….was ich für Sonne und klares Wetter halte, sind 10cm Neuschnee über Nacht und es wird mehr. Was nun? Egal…, so etwas gehört schon mal dazu und das kann auch einen echten Dragon nicht bange machen. Also erst einmal Frühstücken, dann nachdenken. Mit dem Frühstück in dieser Unterkunft haben wir es auch nicht besonders gut getroffen, man kann sagen es fällt recht ärmlich aus, gut für diesen Preis kann man halt auch nichts besonderes erwarten, zumindest sind über Nacht alle Sachen trocken geworden. Wir planen eine Ausweichtour damit wir hier aus dem Berg kommen, die komplette Touretappe wird  kurzerhand umgebaut. Die alte Tremola-Piste (alles Kopfsteinpflasterbelag)  der San Bernadino, der Splügenpaß und auch der Abstecher Richtung Frankreich werden ganz gestrichen, denn einige Pässe sind schon gesperrt.

Wir müssen hier weg, beschließen daher uns ins wärmere Nord-Italien  abzusetzen. Die Maschinen werden beladen, an der Tanke im Ort wird kurzerhand eine Vignette für die Autobahn gekauft und aufgetankt. Dann geht es auf die Schweizer A2, aber bis wir diese erreichen können müssen wir noch ein paar Kilometer den Passo Del San Gottardo herunter und es schneit immer mehr. Bei Ariolo erreichen wir die Gebirgsautobahn dort ist die Piste frisch gestreut und unser Schutzengel kann eine kleine Pause machen. Wir fahren die Autobahn bis Lugano, beim Tankstopp machen wir die Bikes zuerst einmal mit dem Dampfstrahler sauber, denn die sind voll vom Streusalz. Dann geht es am Lago Di Lugano wieder auf kleinen schönen Straßen weiter, die warme Sonne tut uns gut, wir sind in Italien und lassen uns am Luganosee den ersten Caputschino schmecken. Weiter geht es am Ufer des Lago Di Como entlang, über die Via Regina geht es dann auf der anderen Seite des Luganosee bis Bellano, von dort über kleine Passstraßen über San Pellegrino Terme und den Zambla Pass (Zombie-Pass, nennen wir diesen zum Spass) das Wetter ist sehr schön die Sonne lacht und das Donnern der Maschinen hallt von den Berghängen als Echo zurück, in Clusone finden wir im Hotel Europa eine gute Unterkunft, es ist fast dunkel und unsere Bikes kommen sofort in die Tiefgarage, dort steht schon die BMW-GS  vom Chef sicher untergebracht. Am nächsten Tag wollen wir einmal ausschlafen und machen nach dem Frühstück noch einen Abstecher zum San Marco-Pass. Das Holtel Europa ist sehr zu empfehlen, trotz der Sprachprobleme können wir uns hier gut mit dem Personal verständigen, man ist hier sehr Gastfreundschaftlich (Bikerfreundlich auch).

Video Teil 4

5. Etappe, mit dem Ziel, Riva Del Garda

7:30 Frühstück, wir machen uns sofort reisefertig, nachdem wir noch ein Wenig mit dem Wirt geplaudert haben (der ist ja auch ein Biker) brechen wir sofort auf. Es geht wieder auf Tour und das bei schönstem Sommerwetter. Wir nehmen den Pass, Coro Domini, die Motoren werden ruck zuck warm, die Zweizylinder hämmern  den Pass hinauf Kurve für Kurve schrauben die Bikes sich höher. An manchen Stellen schätzen wir durchaus die Steigung auf ca. 50%. Kurven, die zählen wir schon seit Tagen nicht mehr, sondern es ist einfacher sich die geraden Strecken zu merken. Wir folgen der Cadino und dem Gaver Goletto-Straße nehmen dann den Passo Di Crocedomini , dort fahren wir ganz ohne Gegenverkehr und begegnen keiner Menschseele, aber oben auf der Passhöhe taucht ganz plötzlich und unvermutet ein kleines Gebäude auf, welches einem Bikertreff schon sehr nahe kommt, einige Motorräder  sind auch zu sehen, man kann sagen dieser kleine Fleck ist International , wir machen Fotopause lassen die Landschaft auf uns einwirken, dazu einen Caputschino  bei frischem Bergwind. Was wir bis jetzt nicht wussten, es gibt in diesem Häuschen auch Zimmer zu buchen und ich könnte mir gut vorstellen welch eine Ruhe hier bei Dunkelheit herrschen wird. Gut eine Stunde haben wir hier dann herumgebummelt, aber jetzt geht es weiter, der Ampola-Pass wartet schon,  wir fahren über Tiamo Di Sotto und entlang des Lago Di Ledo . Riva Del Garda ist nicht mehr weit,  an den Ufern des Gardasee entlang geht es zu unserer Unterkunft( Hotel Elisa) , das Haus bietet einen wunderbaren Ausblick auf den See, die Wirtin ist auch Bikerin und spricht deutsch, die Maschinen kommen in die Garage und wir vergnügen uns im  Pool, genießen die Sonne noch ein weinig. Am Abend gibt es Wein und Pizza, so groß das wir damit richtig kämpfen müssen. Auch dieses kleine Hotel ist eine Empfehlung wert. Für die nahe Umgebung habe ich noch eine Tour um Tremosine und zur Schauderterasse ausgearbeitet, die kleinen zerklüfteten Serpentinen führen durch wunderschöne Felsschluchten und sind ein schönes Erlebnis. Auch davon haben wir vorsichtshalber Videoaufnahmen gemacht.

Video Teil 5


6. Etappe, mit dem Ziel, Neukirchen am Großvenediger.

Wir wollen nach Österreich, daher brechen wir uns von Tignale recht früh auf, denn es wird ein langer Weg durch die Berge. Wir fahren Richtung Trento, es geht durch Weinanbaugebiete entlang der Straßen und es hängen noch dicke rote Trauben an den Hängen, ab Trento folgen wir einigen kleineren Pässen die aber dennoch sehr reizvoll sind, wir befahren den Mangen-Pass und machen eine Pause an einem ganz abgelegenen Gasthof mitten im Pass, es gibt einen Kaffee und auch Würstchen mit Brot, dabei die beste Aussicht auf die schönen umliegenden Berge. Weiter geht, es wir machen noch die Sella-Runde, treffen wir auf viele nette Menschen und lernen einen Weinbauern nebst Familie aus dem Raum Botzen (Kalterer See) kennen, ein kleines Gespräch entwickelt sich, und endet mit einer Einladung zu einem Besuch im nächsten Jahr. Die Leute sind super nett und schenken uns zum Abschied noch eine Flaschen guten roten Wein. Wir müssen los haben wir doch einiges an Zeit verschenkt, also weiter, Richtung Arabba , Talzarego-Pass und Ampezzo, wir nehmen die Strada D´Alemagna (Süd-Tirol) es dämmert schon und ohne die wärmende Sonne wird es schon recht kühl in den Bergen, also machen wir in dem kleinen Ort Toblach halt und suchen uns ein Hotel für die Nacht, unser geplantes Reiseziel  haben wir heute nicht geschafft und es ist schon fast 19 Uhr. Wir kommen im Hotel Laurin unter ein wirklich schönes Haus.

Gerd kommt mit dem Sohn vom Wirt sehr schnell ins Gespräch, fahren doch beide eine Monsterduc, schnell fühlen wir uns hier wohl.

Video Teil 6


7. Etappe, mit dem Ziel, der Rest zum Großvenediger

Heute haben wir recht viel Zeit, müssen wir doch nur die restlichen Kilometer zu unserer nächsten Unterkunft bewältigen die wir am Tage davor in der Dunkelheit nicht fahren wollten. Unser Wirt verabschiedet uns noch mit einem persönlichen extra starken Expresso der es in sich hat und wir versprechen auch einmal wieder zu kommen. Wir fahren Richtung Lienz, nicht aber über die Bundesstraße sondern machen einen kleine Umweg über die Pustertaler-Höhenstraße über Sankt Justina, Klausern, ein ganzes Stück an der Drau entlang, kurz vor Lienz kommen wir auf die B100 aus und folgen dann der B108 an der Isel entlang , Richtung Martei (Ost-Tirol). Kommen am Felbertauerntunnel ( Hochtor-Süd) an und lösen an der Kasse das Ticket für die Durchfahrt. Na einer kurzen Pause  geht es durch den Tunnel , Richtung Mittersill (Felbertauernstraße), wir biegen auf die B165 nach Neukirchen am Großvenediger , Richtung Scheffau ab und genießen ein wenig die Fahrt entlang der Salzach bis zur Unterkunft. Norbert Unterrassner, der Wirt , erwatet uns schon auf der Friedburg, sollten wir doch gestern schon angekommen sein, die Begrüßung ist recht herzlich, denn ich kenne Norbert schon von einer Tour die etwas länger zurückliegt. Wir freuen uns auf das wieder sehen, bringen auch sofort unser Gepäck auf das Zimmer. Da es noch sehr früh am Tage ist genießen wir erst einmal ganz in Ruhe einen guten Kaffee und ein stück Kuchen, dabei hecken wir auch gleich ein paar kleine Runden durch die nähere Umgebung aus, unter anderem auch einen kleinen Besuch bei den  Krimmler Wasserfällen, diese sind sicher sehr gut bekannt, die Gerlos-Passstraße nehmen wir heute ohne Gepäck und können die Bikes mal richtig fliegen lassen, so das auch etwas Gummi auf der Straße kleben bleibt. Mittlerweile ist es auch wieder Abend geworden wir fahren zur Unterkunft und auf der Friedburg gibt es viel zu erzählen. Ich habe immer großes Interesse an Burgen und den Geschichten, die diese alten Gemäuer erzählen, unser Wirt weiß auch davon und so hat Norbert mir auch eine kleine Geschichte über die zwei Burgruinen unter und oberhalb von der Friedburg aufgeschrieben.

Die Burg unterhalb der Friedburg nennt sich Hieburg und ist auch nur noch als eine Ruine erhalten, sie soll aber einige Jahre jünger als die Friedburg sein.

Auch hier, wo wir uns wie zuhause fühlen, kommt einmal der Tag der Abreise, wir bekommen von Norbert noch einige Motorradtouren der nahen Umgebung  ausgehändigt , er hat als Biker die Strecken schon oft gefahren und auch selbst ausgearbeitet, selbstverständlich dürfen wir diese unseren Freunden weitergeben. Wir verabschieden uns und versprechen wieder zu kommen. Schön war es auf Friedburg, Thanks…..

Video Teil 7

Hier die Geschichte:

Die Ruine Friedburg, Burgfried oder Sulzau;

Heute gehört diese Ruine auf wilder Bergeshöhe zu den stimmungsvollsten Denkmählern der Vergangenheit unserer Heimat. Dem wilden Falken gleich, der für sein Nest die höchste ,sicherste Felswand wählt, hatte diesen Ort ein kühner Ritter zu stolzem Bau erkoren. Da musste ein falkengleiches Geschlecht erwachsen, frei und kühn, hochgemuten Fluges. Wer je in den Wäldern des Rabenkopfes die dort versteckte Ruine Friedburg besuchte, dem wir dieses offenbar. Man muss sich bei diesem Burgfelsen beschaulich niederlassen, wo eine herrliche Fernsicht das Auge ergötzt und man wird verstehen, was den Bauherrn, dem Grafen von Sulzau, bewog, an dieser Stelle diese Burg zu bauen. Von diesem Felsennest aus geht der Blick hinein in den Obersulzbach zur Kampriesen und zum Hohen Geiger, mit seinen Gletschern. Man sieht hinein in das Trattenbachtal, herab auf die Hieburg und die Sulzau, auf den Ort Neukirchen und die Ruine Weyer und das Salzachtal hinunter bis zum Pass Thurn und Schloss Mittersill. Drei sehr lebhaft besuchte Saumpfade für Menschen und Lasttiere, schon von den Römern, Germanen und Slaven

In den Bubenjahren, wo die Vernunft so oft von den phantastischen Ideen überflügelt wird, fasste ich den Entschluss den Ort des ältesten geschichtlichen Kulturbodens unserer Heimat einmal selbst augenscheinlich zu erforschen.

Schon damals war von oberhalb Oberscheffau aus ein Verfehlen des Zieles nicht denkbar, da der Fels zur linken Seite steil abfällt und sich rechts ein mehr oder weniger tiefer Graben hinzieht. Zwischen den Felsen und diesem Graben geht es steil. Teils auf grasigem und teils durch bewaldetem Boden aufwärts. In 1150m Seehöhe kommt man dann zuerst zu den Trümmern der äußeren Burgmauern und rund 15m höher zu den Trümmern der Burg selbst.

Diese wildromantische Burg war auf einem Kalkfelsen gebaut, welcher nach Norden in bedeutender Neigung abfällt, auf der Südseite überhängend ist und im Osten ebenfalls eine steile Wand bildet. Nur im Westen ist der Zusammenhang mit dem übrigen Waldboden erhalten. Am überhängenden Felsen zog sich eine Mauer hin, von welcher noch ein Rest sichtbar ist. Gegen Nordosten ist noch ein ansehnliches Eckstück stehen geblieben. Seine Höhe schwankt zwischen 4 und 6 Meter. Dort ist noch ein Fensterloch für die Stützbalken eines Stockwerkes zu bemerken.

Aus diesen wenigen Mauerresten ergibt sich als rekonstruierte Form des Gebäudes ein Fünfeck mit einer Bodenfläche von ca. 360 qm für den Innenraum der Burg. Der Schutt im Inneren der Mauerreste ist vollständig überwachsen. Zwischen Außenmauer und der Burg stehen Bäume, deren Alter mehrere hundert Jahre beträgt. Hinter der Burg dehnt sich das Hochgebirge, der Anogel, mit seinen Schluchten und Klüften und einem wilden Hochwald aus, wo einst sicherlich in einsamer Höhle der zottige Braunbär hauste. Mit wundersamen Zauber weht einem an dieser historischen Stätte der Geist einer längst entschwundenen Zeit an. Vor dem inneren Auge steigt noch einmal die ganze Herrlichkeit des stolzen Geschlechtes auf, dessen Wiege in dieser Burg gestanden hat und durch die Seele zieht einem wehmutsvoll der Gedanke an die Vergänglichkeit aller irdischen Pracht und Größe.

Bei der Einführung der Gauverfassung im 7. ten Jahrhundert wurde unser Gebiet unter den 26 vornehmsten bayrischen Gauen genannt. Schon P. Zierngiebel, Bibliothekar von St. Emeran bei Regensburg, nennt unter den Grafschaften des karolingischen Bayern auch die edle Grafschaft Pinzgoe.

Während zuerst der ganze Gau eine Grafschaft bildete, zerfiel er später in drei. Saalfelden, Mittersill und Sulzau. Nach den ältesten Aufzeichnungen ist schon anno 1050 ein Herrensitz unter Heinrich von Sulzgowe, dort urkundlich. Dieser war neben Otto, der zweite Sohn des Grafen Heinrich von Mittersill. Auch eine Burg (Burgfried auf dem Mitterkopf wird erwähnt.  Berengar von Sulzau, soll sie 1090 erbaut haben. Da sich auf dem Mitterkopf  nirgends  Spuren von einer Burg finden, ist es leicht möglich, dass von den wenig ortskundigen Geschichtsschreibern der Rabenkopf mit dem Mittekopf verwechselt wurde.

Von 1297 an wurde die Burg von erzbischöflichen Burgpflegern verwaltet. Gegen Anfang des 15. Jahrhunderts findet man landesfürstliche Pfleger auf der Burg, gegen 1551 brannte die Burg nieder und bleib seither dem Verfall überlassen.

8. Etappe, mit dem Ziel,  Eifel,Luxemburg,

Heute geht es weiter Richtung Norden, wir wollen in die Eifel.

Zuerst fahren wir über den alten Gerlos-Pass, vorbei am Achensee und Tegernsee,  umfahren  München, dann fahren wir westlich an Ingolstadt vorbei. Die Donau queren wir auf der A9  und schau an sie ist heute richtig blau, da habe ich den Gedanken doch noch etwas an ihren Ufern entlang zu fahren, aber leider lässt das Gerd´s Urlaubskonto nicht mehr zu, so fahren wir dann weiter über die Autobahn Richtung Heilbronn, wechseln dann auf die A60  Richtung Prüm, die letzten 100 Km ist die Bahn fast vollkommen leer, es ist schon spät, und es dämmert schon, also fahren wir die Maschinen mal richtig aus und wir erreichen unser Ziel noch pünktlich zum Abendessen. Wir kommen für heute in einer Jugendherberge unter welche sehr gut ausgestattet und fast mit einem Hotel zu vergleichen ist. Auch das Essen im Casino läst alte Herbergszeiten glatt vergessen( wir bestellen nach Karte wie im Restaurant), die Zimmer sauber und sehr Modern.

Am nächsten Morgen gibt es noch eine kleine Runde durch die Voreifel, wir können schöne Bilder machen und auch noch einige Kurven fahren, es geht  Kyllburg  Mürlenbach Gerolstein zur Nordschleife am Nürburgring , genau dort gibt es einen gute Aussichtspunkt und auch einen kleinen Bikertreff, leider ist heute dort die Strecke wegen Fahrertraining gesperrt und auch sonst nicht sehr viel los, wir gönnen uns einen Kaffee und fahren weiter über Pützfeld, durch das schöne Ahr-Tal mit seinen Weinbergen und der Burgruine Altenahr, weiter geht’s es über Neuen-Ahr auf die Autobahn Richtung Köln und Heimat.

Wir hatten eine wunderschöne Reise, ein volles Programm was das Wetter betrifft. Aber was wichtig ist, wir hatten viel Spass und  haben nette Menschen unterwegs getroffen. Ausfälle gab es keine, die Maschinen liefen alle gut.

Nun gut es bleiben noch ein paar Tage daheim, zum Bike und Stiefel putzen , dann aber geht es wieder los, Ida-Oberstein  wartet schon und Eifel , Luxemburg und Frankreich haben wir auch noch nicht vergessen. Aber das ist dann eine andere Geschichte.


Biker und Witze

3 Kommentare

Ein Motorradfahrer saust mit 160 km/h über eine Landstraße. Plötzlich, oh Schreck! befindet er sich Nase an Schnabel mit einem kleinen Spatz. Der Motorradfahrer tut alles, um dem Spatzen auszuweichen und so die Kollision zu vermeiden. Aber da ist nichts mehr zu machen: Der Spatz knallt bäuchlings vor das Helmvisier und der Motorradfahrer sieht hilflos mit an, wie der Spatz hinter ihm bewusstlos zu Boden trudelt und mit ausgebreiteten Flügeln liegenbleibt. Von schlechtem Gewissen geplagt hält er an, hebt den bewusstlosen Spatz auf und sieht, dass er noch lebt. Er beschließt, ihn mit nach Hause zu nehmen. Dort angekommen, sucht er im Keller den alten Vogelkäfig, polstert ihn liebevoll mit einem Handtuch aus, legt den Spatz hinein und stellt ihm noch ein Schälchen Wasser und ein Stück Brot in den Käfig. Am nächsten Morgen wacht der kleine Spatz auf, sieht die Gitterstäbe, das Wasser und das Brot. Entsetzt schlägt er die Flügel über dem Kopf zusammen: „Oh verdammt! Ich habe den Motorradfahrer umgebracht!“

Heute ist Rocknacht

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Drachenflug

1 Kommentar

Der Winter ist vorbei und die Drachen fliegen wieder durch die Lande.

Die Sonne auf der Haut spüren, das Nass der Wälder riechen und die Düfte der Natur genießen. Eins sein mit der Maschine, im Takt mit ihr durch die Kurven tanzen, das ist Motorradfahren in seiner schönsten Art.
Anhalten wo man will, auf die Wiese legen wenn einem danach ist oder bei schöner Aussicht den Tag genießen.
Wer nicht Motorrad fährt wird diese Art des Lebens nie kennenlernen. Ich möchte es nicht mehr missen.

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Auch wenn der Himmel dunkel ist und es regnet, bin ich gern mit Freunden schon zum Frühstück hier.


Freundschaftsrunde 11.04.08

Es mussten neue Reifen auf das Bike, da auch das Wetter einmal wieder etwas trocken ist kommt schnell der Gedanke die neuen Pellen etwas einzufahren. Also ab durch die Mitte und Kurs auf Freundschaftsrunde, kaum unterwegs, da konnte man auch ein wenig Sonne sehen, die Straßen heute sehr wenig befahren, was gibt es da schöneres als den Drachen fliegen zu lassen. Es ging zu meinem liebsten Bikertreff, zur Judith´s  Hügelhaus. Lange war ich schon nicht mehr dort gewesen. Ich staunte nicht schlecht, als ich die kleine Püppi  wieder zu Gesicht bekam, da habe ich doch gleich ein  neues Foto mitgebracht. Ist schon fast ein großes Mädel geworden, die Kleine.

Püppi 2008 April

Püppi ist schon groß geworden…11.04.08

Püppi 2007 Hundebaby

im letzten Herbst war sie noch ein kleines Hundekind


26.04.08      Ja das war eine geile Tour.

Ein kleiner Tourenbericht, von Irondragon, so wie ich ihn besser hätte nicht schreiben können  Animoticon Steel Lord´s on Wheels….

Das hat richtig Spaß gemacht, vor allem die eine kurvenreiche Strecke durch den Wald, wovon Wolfgang hoffentlich ein geiles Video während der Fahrt aufgenommen hat. Darauf bin ich dann mal gespannt.
Ich denke die Fotos sind auch gut geworden, vor allem die wo die Mopeds vor dem alten Quarzwerk (?)stehen.
Das Tempo war angemessen- nicht zu schnell, aber auch nicht zu lahm.
Dann haben wir noch nen Bikertreff am Biggesee besucht, zu dem wir von einem einheimischen Biker geführt wurden.
Die Pommes und die Wurst waren dort sehr zu empfehlen- preislich und geschmacklich.
Der Bikertreff ist mit unserem Drügenpütt zu vergleichen, nur etwas kleiner und halt am See.
Ja dann auf dem Rückweg haben wir in Gelsenkirchen Innenstadt noch die Sau rausgelassen…
Und das noch vor der P……
Aber Hauptsache alle haben geklotzt und es hat Spass gemacht. Wolfgang hab ich so noch nicht erlebt- Respekt!
Wieder angekommen haben wir den selbst gemachten Marmor- und Zitronenkuchen von Jörgs Tochter gekostet bei einer schönen Tasse Kaffee…
Wenn da bloß nicht immer dieser Stalker gewesen wäre… ne Anja?
Zu guter Letzt kam dann noch der Erwin unser Vollstrecker nebst Begleitung.
Ich hab mich als Grillmeister versucht, während die anderen sich amüsierten…
Ja das war auch sehr lecker. Nach dem Grillen habe ich mich dann auch verabschiedet.

Vielen Dank hiermit nochmal an Jörg, Anja, Tochter fürs Essen und die Gastfreundschaft und an Wolfgang für die geile Tour.

Ich freue mich auf die Videos und Fotos!

Das schreit förmlich nach Wiederholung!!

Liebe Grüße Alex


Lister & Biggesperre, Jorgos, Little Big Chief, and Chief

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